Da es nicht ökonomisch ist, jedes Rad immer wieder neu zu erfinden, haben wir hier Beispiele zusammengetragen, die man sich durchaus einmal anschauen sollte. Sicher ist für den einen oder anderen etwas Passendes dabei, was ihm die "Mühen der Ebene" etwas leichter machen kann. Hier eine nicht abschließende Liste von bewährten Umsetzungsmodellen in den Kommunen:

01.08.2017 „Breitbandausbau ohne öffentliche Förderung“

In Bad Berka werden die umfangreichen Arbeiten an der Gas- und Stromversorgung genutzt, um den Kurort komplett ans Breitbandinternet anzuschließen. Die Thüringer Netkom GmbH als Schwester-Unternehmen der Thüringer Energienetze (TEN) plant, auch die bisher noch nicht versorgten Ortsteile anzubinden. Die Ausbauvereinbarung sieht vor, das Projekt bis März 2018 abzuschließen und Bandbreiten zwischen 30 und 100 Mbit/s anzubieten.

17.02.2016 „Breitbandausbau in Kooperation“

Die Stadtwerke Mühlhausen und die Thüringer Netkom GmbH versorgen Unternehmen und Privatpersonen mit einem leistungsstarken Glasfasernetz. Durch die Kooperation der Akteure konnte bestehende Infrastruktur genutzt werden. Das gemeinsame Projekt erweist sich als „Win-Win“-Situation für Stadt, Unternehmen und Bürger.

05.08.2017 „Engagement überwindet alle Hindernisse“

In der Gemeinde Gerstengrund haben Anlieger einen Großteil der Erdarbeiten in Eigenleistung erbracht und so zur deutlichen Kostenreduzierung beigetragen. Alle 25 Häuser wurden mit Glasfaser angeschlossen – aufgrund der topografischen Lage ist das keine Selbstverständlichkeit. Doch durch das Engagement der Bürger, das Entgegenkommen des Überlandwerkes Rhön bei der Mitnutzung der geplanten Starkstromleitungen und durch Fördermittel des Landes konnte auch diese Gemeinde an schnelles Internet angebunden werden.