Fiber to the Home (FTTH) (Glasfaserkabel)

Als Fibre To The Home oder auch Fibre all the way To The Home (FTTH) bezeichnet man ebenfalls das Verlegen von Lichtwellenleitern direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers. Dort wird es dann in elektrische Signale umgewandelt und über gängige Verkabelungen (z. B. LAN) weiter verteilt. (siehe auch Wikipedia)

Die Kunden können über Lichtwellenleiter an ein echtes Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu mehr als 100 MBit/s angeschaltet werden. Das Triple Play Angebot – Telefonie, Internet und TV – kann ohne jeden Abstrich an Qualität wahrgenommen werden (TV z.B. als HDTV).

Zum Vergleich: Um gleiche Bandbreiten zu erzielen, muss ein Kupferkabel ca. 100-mal dicker als eine einzelne Glasfaser sein.

Aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten gibt es in Deutschland bislang nur einige wenige Gebiete, die mit Glasfasern erschlossen sind. Da aber auch in Zukunft die Bandbreitenanforderungen weiter ansteigen werden, erscheint aus heutiger Sicht mittel- bis langfristig ein Umstieg auf Glasfaser unumgänglich.

Daher sollten bei allen Infrastruktur-Baumaßnahmen (z.B. Erneuerung von Abwasser-, Wasser, Gas- oder Elektroleitungen) und insbesondere bei der Neuerschließung von Wohn- und Gewerbegebieten zusätzlich entweder Leerrohre oder Glasfasern bis in die Gebäude verlegt werden.

Die Stadtwerke der vergleichsweise kleinen Städte Norderstedt bei Hamburg
(Wilhelm.Tel) und Schwerte realisierten bereits FTTH-Netze.