DSL ist kein Synonym für Breitband
DSL wird zwar im Volksmund fälschlicherweise als Synonym für Breitband verwendet, ist aber nur eine von vielen Technologien, die für die Bereitstellung einen Breitbandanschlusses geeignet sind.
Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für Digitaler Teilnehmeranschluss) bezeichnet eine Reihe von Übertragunggsstandards der Bitübertragungsschicht, die über einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) des Telefonanschlusses gesendet und empfangen werden können.
An der verlegten Teilnehmeranschlussleitung (TAL) muss für DSL meist nichts geändert werden, denn die für den Massenmarkt eingesetzten DSL-Verfahren nutzen auf der bereits verlegten Kupfer-Doppelader des Telefonnetzes ein Frequenzband, das oberhalb des für analoge Sprachtelefonie und ISDN genutzten Frequenzbereiches liegt. (Auszug aus Wikipedia)
Nicht jede Telefonleitung ist DSL-fähig. Ob DSL an einem Standort verfügbar ist, bestimmen:
- DSL-fähiger Ausbau der örtlichen Vermittlungsstelle mit ausreichend vielen Ports.
- durchgängige Kupfer-Teilnehmeranschlussleitungen zwischen Standort und Vermittlungsstelle. Der Teilnehmeranschluss darf nicht über Multiplexer (AslMx, PCMxA, PCM5D) geschaltet sein. Pupinspulen müssen überbrückt oder entfernt werden.
- Länge der Leitung zwischen Teilnehmer und Vermittlungsstelle (genauer: geringe Dämpfung, siehe unten)
- Durchmesser der Leitung, die durchaus aus mehreren Leitungsabschnitten mit unterschiedlichen Durchmessern bestehen kann (größerer Durchmesser: geringere Dämpfung)
- die Anzahl von DSL-Teilnehmern im selben Anschlussgebiet, mit deren Zunahme sich die Interferenzen zwischen den einzelnen DSL-Verbindungen intensivieren. Durch das sog. NEXT- und FEXT-Nebensprechen (Near End Crosstalk und Far End Crosstalk) in den Verteilerkabeln bleibt die DSL-Bereitstellung auf ca. 60% der Leitungen begrenzt.










