Veranstaltungen & Vorträge

Am 04. Juni 2018 fand der 8. Breitbandgipfel im Comcenter in Erfurt statt.

Der Einladung des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Herrn Wolfgang Tiefensee folgten auch in diesem Jahr fast 200 Teilnehmer aus Verwaltung, Politik, Institutionen und Verbänden, Anbieter und Beratungsunternehmen. In der Veranstaltung wurden aktuelle Fragen der Breitbandversorgung und der neuen Breitbandstrategie in Thüringen diskutiert.

  • Frau Sabine Wosche, Geschäftsführerin der LEG Thüringen mbH, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste.
  • Der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Herr Wolfgang Tiefensee hielt einen Vortrag zum Thema „Auf dem Weg zum Gigabitziel“.
  • "Das Verhältnis von marktgetriebenem und geförderten Ausbau zur Erreichung der Breitbandziele von Bund und Land" präsentierte Frau Dr. Henseler-Unger (Geschäftsführerin WIK GmbH - Vortrag 752 KB).

Nach der Diskussion war die Teilnahme an drei thematischen Workshops möglich:

Workshop 1: 5G und WLAN (Herr Makus Fessler, NOKIA GmbH & Co. KG - Vortrag 3,24 MB

Workshop 2: Wie das BKT die Kommunen zum DigiNetzG unterstützt (Herr MR Andreas Kaßbohm, Leiter BKT - Vortrag 15,83 MB)

Workshop 3: Kommunale Glasfasernetze (Herr Theoharis Saroglou, PWC GmbH)

  • Im Anschluss moderierte Frau Carmen Hentschel eine Podiumsdiskussion zu den Ergebnissen der Workshops mit den Teilnehmern: Frau Valentina Kerst (Staatssekretärin im TMWWDG), Herr Markus Fessler (NOKIA GmbH & Co. KG), Herr Theoharis Saroglou (PWC GmbH), Herr Hendrik Blose (Bürgermeister Stadt Buttstädt) und Herr MR Andreas Kaßbohm (Leiter BKT).
  • Die Staatssekretärin im TMWWDG Frau Valentina Kerst fasste die Herausforderungen auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft zusammen und gab einen Ausblick.

Breitband-Workshop für Bauamtsmitarbeiter/-innen

Der Workshop dient dazu, kommunale Bauamtsleiter/-innen und Bauamtsmitarbeiter/-innen mit den fachlichen Hintergründen, den Besonderheiten und dem Nutzen des Breitbandausbaus vertraut zu machen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Kostenreduzierung, diese werden jedoch noch zu selten eingesetzt – in vielen Fällen sind sie nicht bekannt. Hinzu kommt, dass das im November 2016 in Kraft getretene DigiNetz-Gesetz vorschreibt, dass nunmehr entlang von Verkehrswegen bei jeder Baustelle ab einer bestimmten Dauer das bedarfsgerechte Mitverlegen von geeignete passive Netzinfrastrukturen, ausgestattet mit Glasfaserkabeln, abgesichert werden soll. Bei der Erschließung von Neubaugebieten muss die Verlegung von Leerohren mit Glasfasern immer gewährleistet werden.


Im Fokus stehen mögliche Maßnahmen der Bauämter zur Optimierung des Breitbandausbaus sowie die Anwendung der aktuellen Rechtslage. Den Teilnehmern soll das notwendige Wissen vermittelt werden, wie der Breitbandausbau zeit- und aufwandsoptimiert vor Ort durchgeführt werden kann. Vor diesem Hintergrund laden das BKT gemeinsam mit dem Breitbandbüro des Bundes herzlich zum Breitband-Workshop ein.

•    Grundlagen (Netzstruktur, Vertrags- und Baurecht, Genehmigungsprozess, Dokumentation)
•    Leitfaden „Alternative Verlegemethoden“ (Vorstellung und Diskussion)
•    Organisatorische Voraussetzungen (Auftragsvergabe, Abnahme, Mitverlegung)
•    Geförderter Ausbau (Kontrolle, Materialkonzept, Genehmigungen, Fehlerprognosen)
•    Grundlagen DigiNetzG (Zuständigkeiten, Anwendungsbereich, Finanzierungsquellen)
•    Rechtsgrundlagen

Die Teilnahme ist kostenfrei und insbesondere für kommunale Bauamtsleiter/-innen und Bauamtsmitarbeiter/-innen vorgesehen. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat des Breitbandbüros des Bundes. Die Termine finden jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr in der LEG Thüringen, Mainzerhofstraße 12 in 99084 Erfurt statt.

Melden Sie sich bitte verbindlich unter nachfolgenden Links an:

  • 20.03.2018, Erfurt (Anmeldung geschlossen
  • 21.03.2018, Erfurt (Anmeldung geschlossen)
  • 12.04.2018, Erfurt (Anmeldung geschlossen)
  • 16.05.2018, Erfurt (Anmeldung geschlossen)
  • 17.05.2018, Erfurt (Anmeldung geschlossen)

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: dieter.spillmann(at)leg-thueringen.de (Tel.: 0361 5603-522).

Kurz nach der Vergabe der vorläufigen Zuwendungsbescheide auf Bundesförderung zum Breitbandinfrastrukturausbau durch das BMVI fand am 17.08.2017 für Antragsteller im 4. Aufruf ein Breitbandworkshop im Thüringer Wirtschaftsministerium (TMWWDG) statt.

  • Herr Minister Tiefensee informierte darüber, dass alle eingereichten Anträge aus Thüringen beschieden wurden und dankte den beteiligten Akteuren für ihr „nicht selbstverständliches Engagement“. Nach der Antragstellung auf Bundes- und Landesmittel können nun also die Verfahren zu den notwendigen Ausschreibungen beginnen, man müsse aber „weiter am Ball bleiben“.
  • Herr Dr. Ilgmann, Abteilungsleiter der zuständigen Fachabteilung des TMWWDG, sprach über das ehrgeizige Ziel, bis 2020 Breitbandzugänge für alle Bürger und Unternehmen zu schaffen. Um diesen Prozess weiter positiv zu begleiten, sagte er allen Akteuren die weitere kontinuierliche Unterstützung des TMWWDG u. a. durch die Bereitstellung von Handreichungen sowie die Beratung durch das Breitbandkompetenzzentrum (BKT) zu.
  • Für die Thüringer Aufbaubank (TAB), gab Herr Möller als zuständiger Abteilungsleiter einen Erfahrungsbericht über die Förderfähigkeit des passiven Infrastrukturausbaus, der Wirtschaftlichkeitslücke sowie über die neuen Möglichkeiten zur Förderung von Planungs- und Beratungsleistungen und von WLAN im öffentlichen Raum im Rahmen der frisch veröffentlichten Thüringer Breitbandförderrichtlinie. Die bisher angelaufenen 32 Verfahren seien auf einem guten Weg und die weitere Beratung durch die TAB sichergestellt.
  • Der Leiter des BKT, Herr Ministerialrat Kaßbohm, gab fachdienliche Hinweise zur Umsetzung des Verfahrens, der Meisterung weiterer Herausforderungen und wies auf besondere Problemstellungen hin, welche in den Verfahren der vorangegangenen Aufrufen sichtbar geworden waren (z. B. Berücksichtigung nicht verkürzbarer Fristen, Vollständigkeit aller Unterlagen oder die Einhaltung aller Bedingungen der anstehenden Vergabeverfahren). Neben hilfreichen Materialien kann über das BKT auch weiterhin die individuelle operative Unterstützung der Akteure angefragt werden.

Über die geänderte „Definition der EU-Aufgreifschwelle im Falle von Schulen“, welche in dem aktualisierten Leitfaden der atene KOM zur Bundesförderrichtlinie neu bekanntgegeben wurde, informierte Herr Teigelkamp, Consultant der PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC). Für die Kommunen besteht nun die Möglichkeit, im Rahmen der laufenden Verfahren ihre Bildungseinrichtungen an eine zukunftsfähige Glasfaserstruktur anzubinden (FTTB – Glasfaser bis ans Gebäude). PwC kündigte die Bereitstellung eines „FAQ“ für die Akteure an.

Für alle weiteren Fragen und für alle Verfahrensbeteiligten, welche nicht an diesem Workshop teilnehmen konnten, steht das BKT wie immer unter seiner Hotline 0361 5603 306 oder per Mail an bkt@leg-thueringen gern zur Verfügung.

Für Antragsteller im 3. Aufruf auf Bundesförderung Breitbandinfrastrukturausbau fand am 16.08.2017 ein Breitbandworkshop "Schulen ans Netz" in der LEG Thüringen statt.

Aufgrund der geänderten „Definition der Aufgreifschwelle im Falle von Schulen“ (siehe Leitfaden zur Umsetzung der Richtlinie - V 6, Stand 11.08.2017 Pkt. 4.5) besteht für die Kommunen die Möglichkeit, im Rahmen der laufenden Verfahren, Bildungseinrichtungen an eine zukunftsfähige Glasfaserstruktur anzubinden (FTTB – Glasfaser bis ans Gebäude).

Im Breitbandworkshop wurden neben diesen neuen Möglichkeiten auch bestehende Herausforderungen der Antragsänderung bezüglich der Anpassung der Netzpläne, Finanzierungspläne und Projektbeschreibungen sowie damit im Zusammenhang stehende Probleme diskutiert.

Für alle weiteren Fragen und für alle, die nicht am Workshop teilnehmen konnten, steht das BKT unter seiner Hotline 0361 5 603 306 oder per Mail an bkt(at)leg-thueringen.de gern zur Verfügung.

Am 15. Juni 2017 fand der 7. Breitbandgipfel im Comcenter in Erfurt statt.

Der Einladung des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Herrn Wolfgang Tiefensee folgten auch in diesem Jahr wieder mehr als 200 Teilnehmer aus Verwaltung, Politik, Institutionen und Verbänden, Anbieter und Beratungsunternehmen. In der Veranstaltung wurden der aktuelle Stand der Breitbandversorgung und eine neue Breitbandstrategie in Thüringen vorgestellt, die Auswirkungen des DigiNetz-Gesetzes diskutiert und Best-Practice-Beispiele präsentiert.

  • Herr Andreas Krey, Sprecher der Geschäftsführung der LEG Thüringen mbH, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste.
  • Der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Herr Wolfgang Tiefensee hielt einen Vortrag zum Thema „Der Strategieprozess für eine neue Breitbandstrategie in Thüringen“.
  • Den aktuellen Stand der Breitbandversorgung in Thüringen präsentierte der Abteilungsleiter Stadt- und Regionalentwicklung der LEG Thüringen mbH Herr Dr.-Ing. Reinhard Scholland. Er betrachtete insbesondere die deutlich positive Entwicklung der Versorgung mit 30, 50 und 100 Mbit/s (Vortrag 4,1 MB).
  • Als Moderator führte der Leiter des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen Herr MR Andreas Kaßbohm durch die angeregte Diskussion.
  • Herr Dr. Mirko Paschke, Regierungsdirektor im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, referierte zum Thema „Das DigiNetz-Gesetz und die Breitbandstrategie der Bundesregierung“ (Vortrag 1,7 MB).
  • Herr Lutz Irmer, Abteilungsleiter 4 – Verkehr im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, erläuterte die Möglichkeiten des DigiNetzG in der Praxis der Thüringer Straßenbauverwaltung (Vortrag 627 KB).
  • Der Leiter des Breitbandkompetenzzentrums Schleswig-Holstein Herr Richard Krause berichtete über die Umsetzung des Breitbandinfrastrukturausbauprogramms in seinem Bundesland. Da hier keine Geschwindigkeitsziele gesetzt wurden sondern ein Infrastrukturausbauziel, nimmt dieses Programm deutschlandweit bislang eine Sonderrolle ein (Vortrag 4,6 MB).
  • Frau Kleinhenz-Jeannot, Rechtsanwältin bei der PricewaterhouseCoopers GmbH, referierte über rechtliche Rahmenbedingungen beim Breitbandausbau (Vortrag 131 KB).
  • Das Schlusswort hielt der Abteilungsleiter 2 „Wirtschaftspolitik, Tourismus und digitale Gesellschaft“ im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Herr Dr. Cordelius Ilgmann.

Im Rahmen der bundesweiten Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ (BMVI und DIHK) stellten die Experten des Breitbandbüros des Bundes (BBB) Beispiele für die Digitalisierung in Unternehmen und Best Practice Anwendungen vor. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie hier.


Begleitende Messe der Anbieter und Beratungsunternehmen
Auf der begleitenden Messe stellten Breitbandanbieter und Beratungsunternehmen verschiedene Produkte und Technologien vor. Es kam zu zahlreichen informativen Gesprächen und zur Anbahnung von Kontakten.
An der Messe beteiligten sich die nachfolgenden Unternehmen und Einrichtungen mit einem Informationsstand:

 Laut dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) belaufen sich die Tiefbaukosten beim Breitbandausbau bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten. Somit stellen sie einen entscheidenden Faktor bei der Erschließung von schnellen Internet in ländlichen Gebieten dar. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Kostenreduzierung, jedoch kommen diese aktuell selten zum Einsatz. Im Workshop ging Referent Herr Golhke auf die gängigen alternativen Verlegemethoden für den Glasfaserausbau ein:

  • Konventioneller Tiefbau
  • Kabelpflugverfahren
  • Horizontalspülbohrverfahren
  • Bohrpressung / Erdrakete
  • Fräs- und Trenching-Verfahren
  • Oberirdische Verlegung / Freileitungen
  • Verlegung im Abwasserkanal
  • Verlegung in Gas- und Frischwasserleitungen
  • Ersatz von Kupferleitungen durch Glasfaser - Entkernen vorhandener Kupferleitungen
  • Überbohrtechnik
  • Kabelbau entlang von Schienen

Hinzu kommt, dass das im November 2016 in Kraft getretene DigiNetzG vorschreibt, dass nunmehr bei Baustellen (Maßnahme > 8 Wochen) entlang von Verkehrswegen Glasfaserkabel mitverlegt werden müssen. Bei der Erschließung von Neubaugebieten muss die Mitverlegung von Glasfasern ebenfalls gewährleistet werden.
 
Vor diesem Hintergrund und auf Grund der Antragstellung zum 2. bzw. 3. Call der Bundesförderung für Breitbandinfrastrukturausbau hatte das BKT gemeinsam mit dem Breitbandbüro des Bundes Thüringer Bauamtsmitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zum Breitband-Workshop am 18. und 19.01.2017 eingeladen. Der Workshop diente dazu, kommunale Bauamtsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mit dem fachlichen Hintergrund, den Besonderheiten und dem Nutzen des Breitbandausbaus vertraut zu machen. Im Fokus standen mögliche Maßnahmen der Bauämter zur Optimierung des Breitbandausbaus. Den Teilnehmern wurde das notwendige Wissen vermittelt, wie der Breitbandausbau zeit- und aufwandsoptimiert vor Ort durchgeführt werden kann.

Vortrag Herr Schulze-Mantei (2,24 MB).

Die Schulungsveranstaltung "Beihilfe in Breitband mit Schwerpunkt Bundesförderprogramm" des Breitbandbüro des Bundes fand am 07.07.2016 in der LEG Thüringen in Erfurt statt.

Das Ende Oktober 2015 bekannt gemachte Bundesförderprogramm zum Breitbandinfrastrukturausbau stellt – insbesondere in Kombination mit Fördermitteln des Landes – eine gute Möglichkeit dar, zügig eine flächendeckende Versorgung mit hochbitratigem Breitband finanzieren zu können. Die bereitgestellten Bundesmittel sind allerdings sowohl der Höhe nach als auch in Bezug auf den Zeitraum, in denen sie ausgereicht werden, begrenzt. Somit ist es erforderlich, den Prozess der Antragstellung mit entsprechender Man-Power und Know-How zu unterstützen und zu beschleunigen.

Um das gemeinsam erreichen zu können, hatten das TMWWDG und das BKT als einen weiteren Baustein eine Schulungsveranstaltung organisiert und die Landkreise und kreisfreien Städte dazu eingeladen. 19 Vertreter aus 13 Landkreisen und 3 kreisfreien Städten folgten interessiert den Präsentationen von Frau Dr. Patze vom Breitbandbüros des Bundes. Hier gab es ausführliche Informationen zu beihilferechtlichen Grundlagen, zur NGA-Rahmenregelung, zum Bundesförderprogramm und zur Ausschreibungsdatenbank.

Die Regionalkonferenz "Förderung des Breitbandausbaus in Thüringen" und der Workshop "Bundesförderung für Breitband" fand am 13.06.2016 im Kreistagssaal in Meiningen statt.

An den Veranstaltungen des TMWWDG und des BMVI haben 51 Vertreter der Thüringer Landkreise, Verwaltungsgemeinschaften, Städte und Gemeinden sowie Breitbandpaten teilgenommen.

  • Der Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Herr Dr. Cordelius Ilgmann begrüßte die Teilnehmer der Regionalkonferenz und trug ein Statement zur Breitbandstrategie in Thüringen vor.
  • Der Leiter des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen (BKT) Herr MR Andreas Kaßbohm stellte den Prozess des Breitbandinfrastrukturausbaus vor (Vortrag 15 MB).
  • Der Abteilungsleiter Infrastrukturförderung der Thüringer Aufbaubank Herr Jörg Möller präsentierte das Breitbandförderprogramm des Landes vom Ablauf bis zur Antragstellung (Vortrag 1 MB).
  • Der Referatsleiter im Gemeinde- und Städtebund Thüringen Herr Axel Kunze referierte zur Rolle der kommunalen Strukturen beim Breitbandausbau (Vortrag 1 MB).
  • Der Referatsleiter DG 11 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Herr Norbert Schuldt stellte die Eckdaten des Breitbandförderprogramms des Bundes vor.
  • Der Geschäftsführer des Breitbandbüro des Bundes Herr Tim Brauckmüller erläuterte Ablauf und Antragstellung des Breitbandförderprogramms des Bundes (Vortrag 1,5 MB).
  • Die Niederlassungsleiterin der atene KOM Frau Dr. Gerda Patze stellte Aufbau, Funktionen und Prozessschritte der Ausschreibungsdatenbank vor (Vortrag 2 MB).

Der 6. Thüringer Breitbandgipfel fand am 6. Juni 2016 im Comcenter in Erfurt statt.

Der Einladung des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Herrn Wolfgang Tiefensee folgten mehr als 200 Teilnehmer aus Landkreisen, Verwaltungsgemeinschaften, Städten und Gemeinden, beteiligten Ministerien, Ämtern, Institutionen und Verbänden, Stadtwerken und Wasser- und Abwasserzweckverbänden, Telekommunikations- und Beratungsunternehmen sowie von Infrastrukturanbietern. In der Veranstaltung wurden die neuen Fördermöglichkeiten auf Bundes- und auf Landesebene vorgestellt, der aktuelle Stand der Breitbandversorgung in Thüringen dargestellt und Best-Practice-Beispiele präsentiert.

  • Herr Andreas Krey, Sprecher der Geschäftsführung der LEG Thüringen, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste.
  • Der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Herr Wolfgang Tiefensee hielt einen Vortrag zum Thema: Die „Breitbandstrategie Thüringen 2020“ gemeinsam mit den Kommunen umsetzen.
  • Den aktuellen Stand der Breitbandversorgung in Thüringen präsentierte der Abteilungsleiter Stadt- und Regionalentwicklung der LEG Thüringen Herr Dr.-Ing. Reinhard Scholland. Er betrachtete insbesondere die Versorgung der Haushalte mit 30 und 50 Mbit/s sowie die Versorgung der Unternehmen (Vortrag 3,5 MB).
  • Frau Dr. Janine Riewe, Justiziarin vom Breitbandbüro des Bundes, referierte zum Thema: "Das DigiNetz-Gesetz und seine Auswirkungen - Folgen für den kommunalen Breitbandausbau" (Vortrag 1,4 MB).
  • Frau Landrätin Antje Hochwind erläuterte am Beispiel des Kyffhäuserkreises die Ausschöpfung der neuen Möglichkeiten der Bundesförderung für den Breitbandausbau (Vortrag 499 KB).
  • Der Bürgermeister der Stadt Rudolstadt Herr Jörg Reichl berichtete über den Breitbandinfrastrukturausbau in seiner Stadt (Vortrag 2,6 MB).
  • Der Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen Herr Dr. Johannes Bruns stellte den kommunalen Ausbau des Glasfasernetzes in Mühlhausen vor. Hier wurde durch ein rein kommunales Projekt und in Rekordbauzeit das Glasfasernetz flächendeckend erweitert. Im gesamten Stadtgebiet haben nun 18.000 Haushalte und Gewerbetreibende Zugang zu schnellem Internet in Breitbandqualität und mit Übertragungsraten bis 100 Mbit/s. Das ist ein klarer Standortvorteil.
  • Der Geschäftsführer von Meconet e.K. Herr Lutz Kleemann stellte verschiedene Hybridmodelle für den kostengünstigen und beschleunigten NGA-Netzausbau vor (Vortrag 2,5 MB).
  • Der Leiter des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen Herr MR Andreas Kaßbohm referierte zum Thema: "Die Förderlandschaft im Bereich des Breitbandausbaus" (Vortrag 6 MB).
  • Das Schlusswort hielt der Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Herr Dr. Cordelius Ilgmann.

Auf einer begleitenden Ausstellung präsentierten Unternehmen und Einrichtungen ihre Produkte und Serviceangebote rund um das Thema Breitbandinfrastrukturausbau. Es kam zu zahlreichen informativen Gesprächen und zur Anbahnung von Kontakten.

An der Ausstellung beteiligten sich die nachfolgenden Unternehmen und Einrichtungen mit einem Informationsstand:

Thüringer Aufbaubank
REHAU AG + Co, Büro Leipzig
Thüringer Netkom GmbH
NGN Fiber Network KG
econtech GmbH - Systempartner Netzbau
Telekom Deutschland GmbH
WIRTSCHAFTSRAT Recht
MRK Media AG
ROMOLD GmbH
Vodafone Kabel Deutschland GmbH
gabo Systemtechnik GmbH
Broadband Academy GmbH
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Ilm-Provider UG
Günter Busch Elektromontage & Handel e.K.

Die Regionalkonferenz "Förderung des Breitbandausbaus in Thüringen" und der Workshop "Bundesförderung für Breitband" fand am 26.05.2016 im Carl-Schröder-Saal in Sondershausen statt.

An den Veranstaltungen des TMWWDG und des BMVI haben 37 Vertreter der Thüringer Landkreise, Verwaltungsgemeinschaften, Städte und Gemeinden sowie Breitbandpaten teilgenommen.

  • Der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Kyffhäuserkreises Herr Dr. Andreas Räuber überbrachte das Grußwort des Landkreises an die Teilnehmer.
  • Der Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Herr Dr. Cordelius Ilgmann begrüßte die Teilnehmer der Regionalkonferenz und trug ein Statement zur Breitbandstrategie in Thüringen vor.
  • Der Breitbandpate im Kyffhäuserkreis Herr Dr. Andreas Räuber stellte das Modellvorhaben Kyffhäuserkreis vor (Vortrag 749 KB).
  • Der Leiter des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen (BKT) Herr MR Andreas Kaßbohm stellte den Prozess des Breitbandinfrastrukturausbaus vor (Vortrag 6 MB).
  • Der Abteilungsleiter Infrastrukturförderung der Thüringer Aufbaubank Herr Jörg Möller präsentierte das Breitbandförderprogramm des Landes vom Ablauf bis zur Antragstellung (Vortrag 1,1 MB).
  • Die Referatsleiterin im Gemeinde- und Städtebund Thüringen Frau Frauke Etzrodt referierte zur Rolle der kommunalen Strukturen beim Breitbandausbau (Vortrag 1,1 MB).
  • Herr Kai Paulssen vom Referat DG 11 - Breitbandförderung/ Finanzierung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellte die Eckdaten des Breitbandförderprogramms des Bundes vor.
  • Die Niederlassungsleiterin der atene KOM Frau Dr. Gerda Patze erläuterte Ablauf und Antragstellung des Breitbandförderprogramms des Bundes (Vortrag 1,5 MB).
  • Herr Lentzsch vom Breitbandbüro des Bundes stellte Aufbau, Funktionen und Prozessschritte der Ausschreibungsdatenbank vor (Vortrag 2,1 MB).


Die Regionalkonferenz "Förderung des Breitbandausbaus in Thüringen" und der Workshop "Bundesförderung für Breitband" fanden am 18.05.2016 im Rathaussaal in Gera statt.

An den Veranstaltungen des TMWWDG und des BMVI haben 53 Vertreter der Thüringer Landkreise, Verwaltungsgemeinschaften, Städte und Gemeinden sowie Breitbandpaten teilgenommen.

  • Der Fachdienstleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Gera Herr Dr. Tobias Werner überbrachte das Grußwort der Stadt Gera an die Teilnehmer.
  • Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Herr Georg Maier begrüßte die Teilnehmer der Regionalkonferenz und trug ein Statement zur Breitbandstrategie in Thüringen vor.
  • Der Leiter des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen (BKT) Herr MR Andreas Kaßbohm stellte den Prozess des Breitbandinfrastrukturausbaus vor (Vortrag 15 MB).
  • Der Abteilungsleiter Infrastrukturförderung der Thüringer Aufbaubank Herr Jörg Möller präsentierte das Breitbandförderprogramm des Landes vom Ablauf bis zur Antragstellung (Vortrag 1,1 MB).
  • Der Referatsleiter im Gemeinde- und Städtebund Thüringen Herr Axel Kunze referierte zur Rolle der kommunalen Strukturen beim Breitbandausbau (Vortrag 1,1 MB).
  • Der Referatsleiter DG 11 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Herr Norbert Schuldt stellte die Eckdaten des Breitbandförderprogramms des Bundes vor.
  • Die Niederlassungsleiterin der atene KOM Frau Dr. Gerda Patze erläuterte Ablauf und Antragstellung des Breitbandförderprogramms des Bundes (Vortrag 1,5 MB).
  • Herr Kastner vom Breitbandbüro des Bundes stellte Aufbau, Funktionen und Prozessschritte der Ausschreibungsdatenbank vor (Vortrag 2,1 MB).


W-LAN im öffentlichen Raum - Symposium am 17.09.2015

Seit Einführung des Smartphones im Jahr 2007 wurden weltweit mehr als 4,5 Milliarden dieser mobilen Computer verkauft. Mobiles Internet ist deshalb inzwischen nicht nur Realität, sondern ein fester Bestandteil des Alltags. Entsprechend sind auch mobile Zugänge zum Internet heute ebenso bedeutsam wie die kabelgebundenen Anschlüsse. Die Thüringer Landesregierung hat sich deshalb vorgenommen, die Thüringer Kommunen beim Ausbau des Netzes von W-LAN-Zugängen zu unterstützen. Denn auch wenn Mobilfunktechnologien wie LTE heute schon in den meisten Regionen einen mobilen Netzzugang eröffnen, ist die verfügbare Technologie in Bezug auf die Datenrate noch limitiert. W-LAN ist deshalb auch im öffentlichen Raum noch eine wichtige Ergänzung zur mobilen Anbindung.

Um Möglichkeiten des Ausbaus und der Einrichtung von W-LAN-Angeboten vorzustellen und zu erörtern, hat das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft am 17. September 2015 zu einem Symposium zum Thema „W-LAN im öffentlichen Raum“ eingeladen. Neben Praxisbeispielen, mit denen konkrete Wege zu öffentlichem W-LAN, u.a. aus Norderstedt und Pforzheim, vorgestellt wurden, präsentierten auch Vertreter von Telekommunikationsunternehmen ihre Angebote. In einem zweiten Teil standen Konzepte im Mittelpunkt, wie W-LAN im öffentlichen Raum funktionell eingesetzt werden kann, etwa im öffentlichen Personennahverkehr, an touristisch relevanten Orten oder im Rahmen bürgerschaftlich organisierter Freifunknetze.

Die Vorträge finden Sie jeweils als Link:

  • Vortrag Herr Nils Sadowski - Wilhelm.tel GmbH (3,1 MB)
  • Vortrag Herr Sven Rienermann - Vodafone Kabel Deutschland (1,9 MB)
  • Vortrag Herr Erwin Geisler - Medien-/IT-Initiative Pforzheim e.V. (1,3 MB)
  • Vortrag Herr Dipl.-Ing. Michael Raabe - EW Bus GmbH (2,3 MB)
  • Vortrag Herr Steffen Triebel - Erfurter Verkehrsbetriebe AG (2,2 MB)
  • Vortrag Herr Martin Leipziger - Beratungsstelle Digitale Offensive Sachsen (1,1 MB)
  • Vortrag Herr Stephan Jauch - freifunk.net (552 KB)

 Der 5. Thüringer Breitbandgipfel fand am 24. Juni 2015 im ComCenter Brühl in Erfurt statt.

Mehr als 200 Teilnehmer aus Landkreisen, Verwaltungsgemeinschaften, Städten und Gemeinden, beteiligten Ministerien, Ämtern, Institutionen und Verbänden, Stadtwerken und Wasser- und Abwasserzweckverbänden, Telekommunikationsunternehmen (TKU) und Infrastrukturanbietern folgten der Einladung des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) Herrn Wolfgang Tiefensee. Der Schwerpunkt des diesjährigen Breitbandgipfels bestand darin, Möglichkeiten für intensivere Kooperationen zwischen TKU und kommunalen Gebietskörperschaften zu erörtern, bestehende Hürden zu erkennen und gemeinsam Ansätze für den flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsbreitbandausbau in Thüringen zu finden.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee verkündete die Zielstellung, dass es in Thüringen bis zum Ende dieses Jahrzehnts flächendeckend schnelles Internet mit Bandbreiten von mindestens 30, wo immer machbar sogar 50 oder 100 Megabit pro Sekunde geben soll. Er stellte zugleich Verbesserungen bei der Breitbandförderung in Aussicht. So sollen die Programme außer für Kommunen künftig auch für Breitbandanbieter und Betreiber von öffentlichen W-LAN-Netzen geöffnet werden und bis 2020 stehen einschließlich Bundesmittel rund 40 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Thüringen zur Verfügung.

Pressemeldung des TMWWDG: „Tiefensee: Bis 2020 flächendeckend schnelles Internet in Thüringen" vom 24.06.2015

  • Im Rahmen der Umsetzung der Koalitionsvertrages startete das BKT am 24.06.2015 ein PILOT-PROJEKT in Zusammenarbeit mit dem Theater Erfurt. Den symbolischen Knopfdruck zur Freischaltung eines öffentlichen HOT-SPOTs für Besucher des Freistaates Thüringen auf dem Theaterplatz vollzogen der Thüringer Wirtschaftsminister und der Geschäftsführer der LEG Thüringen Frank Krätzschmar.
  • Der Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes Herr Tim Brauckmüller stellte in seinem Vortrag den aktuellen Status des Breitbandausbaus in Deutschland vor und präsentierte Praxisbeispiele für ländliche Regionen. Den Schwerpunkt legte er dabei auf die Möglichkeiten der Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit beim Breitbandausbau.
  • Zum aktuellen Stand der Breitbandversorgung in Thüringen referierte der Abteilungsleiter Stadt- und Regionalentwicklung der LEG Thüringen Herr Dr.-Ing. Reinhard Scholland. Im Fokus seiner Betrachtungen standen die Versorgung mit 30 und 50 Mbit/s (Vortrag 5,59 MB).
  • Zum Thema: "Breitband vom kommunalen Energieversorger" präsentierte Herr Stefan Reindl, Sprecher des Vorstand der Thüringer Energie AG, Strategie und Zielstellungen des Unternehmens (Vortrag 1,05 MB).
  • Unter der Fragestellung: "Flächendeckend schnelles Internet für Thüringen?" erläuterte der Leiter der Technik-Niederlassung Ost der Deutschen Telekom AG Herr Dr. Rüdiger Caspari die integrierte Netzstrategie des Unternehmens (Vortrag 995 KB).
  • Herr Dipl.-Ing. (FH) Holger Neubauer, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe IBZ Neubauer stellte die NGA-Perspektive für Thüringen unter besonderer Berücksichtigung spezieller Lösungen für den ländlichen Raum vor (Vortrag 1,36 MB).
  • Herr Dr. Henrik Bremer, geschäftsführender Gesellschafter von Wirtschaftsrat Recht Bremer & Heller, stellte Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau vor, wobei er auf je ein öffentlich-rechtliches- und ein privat-rechtliches Finanzierungsmodell näher einging (Vortrag 194 KB).
  • In der Diskussion nutzten die Teilnehmer, wie hier der Bürgermeister von Ilmenau Herr Kay Tischer, die Gelegenheit, ihre Fragen an die Referenten zu stellen.

Auf einer begleitenden Messe präsentierten Unternehmen und Einrichtungen ihre Produkte und Serviceangebote rund um das Thema Breitbandinfrastrukturausbau. Es kam zu zahlreichen informativen Gesprächen und zur Anbahnung erster Kontakte. An der Messe beteiligten sich die nachfolgenden Aussteller mit einem Informationsstand:

  • Thüringer Aufbaubank
  • Thüringer Netkom GmbH
  • NGN Fiber Network KG
  • SNG - Schneider Networkservice GmbH
  • Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH
  • Tele Columbus AG
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • Gabo Systemtechnik GmbH
  • FRIATEC AG
  • ROMOLD GmbH
  • Mönninghoff GmbH & Co. KG
  • REHAU AG +Co.
  • SELLTRON GmbH
  • econtech GmbH
  • VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V. Landesgruppe Thüringen
  • BKT - Breitbandkompetenzzentrum Thüringen

Der Workshop Breitbandausbau durch kommunale Unternehmen fand am 24.06.2015 im Anschluss an den 5. Thüringer Breitbandgipfel ab 13:00 Uhr im Comcenter Brühl in Erfurt statt.

Eine leistungsfähige Breitbandversorgung ist ein zentraler Standortfaktor im Wettbewerb der Regionen um die Ansiedlung von Unternehmen als auch Privatpersonen. Die Bundesregierung strebt eine flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit/s bis zum Jahr 2018 an. Ohne die aktive Beteiligung der kommunalen Gemeinschaft werden die vom Bund gewünschten Breitbandziele kurzfristig nicht umsetzbar sein. Wie diese Beteiligung gestaltet werden kann und welche Möglichkeiten und Chancen sich den Kommunen dabei bieten war Inhalt der gemeinsamen Veranstaltung von VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V., Landesgruppe Thüringen und BKT - Breitbandkompetenzzentrum Thüringen, zu der mehr als 150 interessierte Teilnehmer aus Landkreisen, Verwaltungsgemeinschaften und Gemeinden, Stadtwerken und Wasser- und Abwasserzweckverbänden, Ämtern, Institutionen und Verbänden sowie Telekommunikationsunternehmen und Infrastrukturanbieter begrüßt werden konnten.

  • Der Leiter des BKT Herr MR Andreas Kaßbohm (links) und der Geschäftsführer der VKU Landesgruppe Thüringen Herr Dipl. Kfm. André Ludwig begrüßten die Teilnehmer.
  • Die Fachgebietsleiterin Telekommunikation im VKU-Bundesverband Frau Ulrike Lepper zeigte Gründe und Herausforderungen für kommunales Engagement beim Breitbandausbau auf und stellte die Mitnutzung und Synergiepotenziale vor (Vortrag 533 KB).
  • Frau Frauke Etzrodt, Referentin Energieversorgung, Telekommunikation, Neue Medien, Datenschutz und wirtschaftliche Betätigung beim Gemeinde- und Städtebund Thüringen e.V., ging in ihrem Vortrag den Fragen nach, was Gemeinden motiviert, den Breitbandausbau voranzutreiben und wie Gemeinden zum Breitbandausbau motiviert werden können (Vortrag 1,3 MB).
  • Der stellvertretende Bereichsleiter Kundencenter der Thüringer Aufbaubank Herr Steffen Peschke stellte Finanzierungsmöglichkeiten für Kommunen beim Breitbandinfrastrukturausbau vor. Im Zentrum seiner Betrachtungen stand der Breitbandkredit für Kommunen und eine beispielhafte Finanzierung von Breitbandprojekten (Vortrag 619 KB).
  • Zur Arbeitsteilung zwischen Stadtwerken/ Verbänden und Telekommunikationsunternehmen sprach der Geschäftsführer der Thüringer Netkom GmbH Herr Karsten Kluge. Beispielhaft erläuterte er Kooperationen beim Ausbau im ländlichen Raum und nannte Rahmenbedingungen für einen Kooperationsvertrag mit den Stadtwerken am konkreten Beispiel (Vortrag 699 KB).
  • Der Vorsitzende des Zweckverbandes Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg und Bürgermeister von Fronreute Herr Oliver Spieß präsentierte Best Practice zur Bereitstellung von Breitbandinfrastruktur mit der Vorstellung eines Zweckverbandes in Baden-Württemberg (Vortrag 1,79 MB).
  • Herr Dipl.-Ing. Thomas Eibeck, Leiter Kooperationen und kommunale Netze, stellte Kabel Deutschland als Partner für den kooperativen Breitbandausbau mit Kommunen vor (Vortrag 1,78 MB).
  • Als nachhaltige Lösung präsentierte Herr Christoph Pauselius von der Friatec AG den Netzbau FTTB in bereits vorhandenen Rohrnetzstrukturen Gas und Wasser (Vortrag 3,94 MB).
  • Zum Thema: Das Breitbandkabel - Infrastruktur für Kommunen, Wohnungswirtschaft und Endkunden referierte der Chief Commercial Officer der Tele Columbus Gruppe Herr Stefan Beberweil (Vortrag 5,29 MB).

In der Diskussion meldeten sich die Teilnehmer, wie hier Herr Dr. Thomas Pritzkow Werkleiter vom Wasserversorgungszweckverband Weimar, zu Wort, um Vorträge zu kommentieren bzw. Fragen zu stellen.

Auf einer begleitenden Messe präsentierten Unternehmen und Einrichtungen ihre Produkte und Serviceangebote rund um das Thema Breitbandinfrastrukturausbau. Es kam zu zahlreichen informativen Gesprächen und zur Anbahnung erster Kontakte.

Die Aussteller-Übersicht befindet sich unter 5. Breitbandgipfel 2015.

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